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Sonntag, 11. September 2011

Die 4. Wolfertsfeld Open

Auch dieses Jahr fanden sich einige Bucher zusammen, um gemeinsam zu den Wolfertsfeld Open, ausgerichtet von Bow-Vision, zu fahren. Es war dieses Jahr das vierte Mal, dass dieses Turnier stattfand, und es hat in den Jahren nie etwas vom gemütlichen Flair des "ersten Males" eingebüsst.
Jan von Bow-Vision hielt dieses Jahr die Teilnehmerzahl relativ niedrig, nachdem er letztes Jahr von Teilnehmern überschwemmt wurde. So wurde es ein schönes, ruhiges Turnier ohne Stress, mit viel Spaß und guter Stimmung.

Die Ziele waren wieder sehr schön gestellt, immer war es interessant. Man kann es nicht anders bezeichnen. Oft gab es Gruppen, bei denen man sich ein Ziel aussuchen konnte, aber immer hatte jedes Ziel der Gruppe seine Schwierigkeit. Das Ziel, was frei sichtbar war, war weiter weg, das Nähere wurde durch die Pflicht, ein Schussfenster zu suchen, schwierig. Es war einfach fantastisch!

Großartige Platzierungen blieben seitens der Bucher aus, aber es gab ja so einige von uns, die sich das Leben "absichtlich" schwer gemacht haben. Kerstin schoß das erste Mal auf einem Turnier mit einem Linkshandbogen, ich das erste Mal mit meinem neuen Langbogen und den schweren Holzpfeilen (hatte ja auch wenig Zeit zum Trainieren... Papa geworden, die Facharztprüfung lauert mir im Nacken...) und wurde so vom Axel überholt (wir sprechen uns... ;-)), Katja beschloss, trotz ihrer Einteilung mit 14 Jahren in der Jugenklasse vom Erwachsenenpflock zu schießen. Fand ich schon stark, ihre Begründung: "So lerne ich mehr!"

Aber das Vergnügen blieb nicht auf der Strecke. Nein, ehrlich, es war ein wunderschöner Tag zum Schießen, und wir haben alle nicht nur einen tollen Tag verbracht, sondern jeder von uns hat so viel Spaß gehabt wieder weiter zu machen und den "Geist des traditionellen Bogenschießen" gespürt.

Ich werde bei meinem Langbogen bleiben und die harte Zeit der Umgewöhnung meistern, auch wenn ich dadurch durch ein dunkles Tal muss ;-). Kerstin hat trotz ihres ungewohnten LH-Schießens die Motivation gewonnen, auch eben durch dieses dunkle Tal zu schreiten, Katja hat sich toll gehalten und auch bei den Frustphasen vorbildlich reagiert, Paul wird hoffentlich endlich mal lernen, dass korrektes Ankern den Unterschied zwischen "Kill" und "Daneben" bedeutet. Er hätte deutlich besser sein können... Und wenn nicht... ich denke über Strafmassnahmen nach... ;-)
Alle anderen konnten sich entweder Leistungsmäßig verbessern oder zum ersten oder zweiten Mal Turnierluft schnuppern. Und ich hoffe, dass sich dadurch das Feuer verbreitet ;-)

War wieder Super! Danke Jan!!!